Oh-Art Eupen 2025
Ein paar Daten - Les dates :
11/11/25 : Anfang von Oh-Art
15/11/25 ab 14 Uhr beim RSM (Rat für Stadt Marketing) : Spaziergang mit Erläuterungen zu den verschiedenen Werken und Künstlern, präsentiert von Miriam Elebe
22/11/25 ab 18 UHR : Seitenstrasse - Lesen hinterm Tresen : dort besteht die Möglichkeit alle Kunstwerke zu sehen. Vielleicht auch mit ein paar Erklärungen von unsere Künstler persönlich
4/12/25 ab 19 Uhr : Nachtwanderung - Start bei Philosophie in der Paveestrasse 21 - Eupen
6/12/25 ab 13 Uhr beim RSM (Rat für Stadt Marketing) : Spaziergang mit Erläuterungen zu den verschiedenen Werken und Künstlern, präsentiert von Miriam Elebe
Wer ist dabei ?
Qui participe cette année ?
Anne Gielissen
Anne Gielissen ist geboren in Genk in 1968 und wohnt seid 1998 in ihre Wahlheimat Eupen.
Sie absolvierte in 2006 an der Akademie für Bildende Künste in Maastricht ihren Bachelor als autonome Künstlerin. Sie ist eine Künstlerin mit einen vielseitigen Hintergrund.
So studierte sie Sozialpflege an der Sint-Vincentius-Hochschule in Gent und absolvierte einen Postgradual in Tropenmedizin in Antwerpen mit anschließend einige Jobs im Ausland. Die Kunst war aber immer Ihren Wegbegleiter.
Sie arbeitet multidisziplinär mit Formen, die, von Skulptur, Fotografie und Video bis hin zu Monotype und Ton, führen. Jedes Medium bietet einen anderen Zugang zu dem, was sie beschäftigt und was sie ausdrucken will.
Ein Stück Holz. Eine Haut aus Wachs. Ein Kinderspielzeug, das geblieben ist.
Die Arbeit entsteht oft intuitiv, aus Themen heraus, die für mich gerade relevant sind – manchmal persönlich, manchmal universell. Wiederkehrende Themen sind die Natur, das Vergängliche, die Spuren der Zeit und der Erinnerung. Ihre Arbeiten können je nach dem auch rebellisch sein. Neben die Autonome Kunst ist die Kunstlerin auch Musikalisch unterwegs und verfolgt einige Projekte in Lüttich.
Boogie Hebel
Lebt und arbeitet : Im ART-Loft Eupen Künstlerisches Medium/Arbeitsweise: Monochrome Kunst mit Fokus auf Form, Fläche und Kontras.
Das ART-Loft Eupen ist das Atelier und Studio des ehemaligen Architekten und Künstlers 'Boogie Hebel', dieser führt konsequent beide Elemente unter dem Kontext "art follows architecture" zusammen.
Boogie Hebel arbeitet seit 2010 als bildender Künstler. In seinem Ateller sind Arbeiten auf Holz und Leinwand in diversen Mischtechniken zu sehen.
Sein thematischer Schwerpunkt liegt hier primär auf einer monochromen Arbeitsweise in Schwarz-Weiß.
Schwarz-Weiß dient ihm als Mittel zur Reduktion, das den Fokus auf die reine Form
und Struktur lenkt, ohne von farblichen Nuancen abzulenken - diese S/W-Reduktion eröffnet neue Perspektiven auf Komposition und Ausdruck.
Jedes Werk ist ein Spiel aus Abstraktion, Struktur und Rhythmus - Räumlichkeit, Bewegung und Dreidimensionalität ziehen sich als roter Faden durch sein Schaffen.
Das ARI-Lott Eupen befindet sich im historischen Verwaltungsgebäude der ehemaligen Tuchfabrik Peters, angesiedelt 1841 am Ufer der Weser. Das ART-Loft Eupen
ist Teil der Kunstroute „Open Art Sunday" und lädt somit jeden ersten Sonntag des
Monats Kunstliebhaber und Freunde ganz herzlich ein. Dort kann man im historischen Ambiente völlig entspannt Kunst und Künstlermomente genießen.
Dagmar vom Grafen - Connolly
Dagmar vom Grafen-Connolly wurde 1963 in Düsseldort geboren. Seit 35 Jahren lebt sie in Belgien. Bis Ende 2011 war sie in der Telekommunikationsindustrie für die Prozesse und Methoden der Softwäreentwicklung verantwortlich. 2012 schlug sie eine andere Richtung in ihrem Leben ein und eröffnete ihre eigene Druckwerkstatt, vertiefte ihre Expertise in der Radierung an der Europäischen Kunst-akademie in Trier bei Ruth Clemens und hat seit dem an vielen Ausstellungen in In-und Ausland tellgenommen. Seit einigen Jahren organisiert sie die jährliche Druckausstellung "'Druckfrisch"' in Bergisch Gladbach an der renommierte Druckkünstler*innen teilnehmen.
Frauke Horn
Frauke Horn wurde in der DDR geboren und begann ihre künstlerische Laufbahn mit einer Ausbildung zur Maskenbildnerin am Theater. Ein Kunststudium in Dresden blieb ihr aus politischen Gründen verwehrt – ein prägendes Erlebnis, das sie 1989 zur Flucht über Ungarn in die Bundesrepublik bewegte. Am Staatstheater Wiesbaden schloss sie ihre Maskenbildner-Ausbildung mit Diplom ab.Seit 1995 lebte und arbeitete sie in Köln, wo sie über 20 Jahre als Maskenbildnerin für Film und Fernsehen tätig war –u. a. für den „Tatort Münster“, internationale Produktionen wie Babylon Berlin, Hunger Games und Annette mit Adam Driver.
Parallel war die Malerei immer ihr persönlicher Ausdrucksweg. 2014 begann sie ein Kunsttherapie-Studium an der Alanus Hochschule (B.A.), gefolgt von einer Weiterbildung zur systemischen Traumatherapeutin (2020–2022). Der Liebe wegen zog sie2022 nach Eupen. Heute lebt sie in Welkenraedt und arbeitet in Aachen als Kunst- und Traumatherapeutin. Sie ist zudem als Dozentin tätig und Mitglied im BBK Aachen.
Ihre Kunst ist vielschichtig, intuitiv und bewegt sich zwischen Abstraktion, Street Art und Land Art. Sie schafft Werke, die Innen- und Außenwelt miteinander verbinden und Raum für Reflexion eröffnen. Die Kunst war und ist ihr zentrales Ausdrucksmittel – persönlich, therapeutisch und gesellschaftlich
Heidi-Barbara Puls
Die aus Bonn stammende Künstlerin und Architektin Heidi Barbara Puls, ide heute in Hauset bei Eupen lebt und arbeitet, bewegt sich in ihrem Schaffen an der Schnittstelle von Fotogratie und Architektur. Ihre Werke zeichnen sich durch eine klare formale Sprache, eine tiefe Sensibilität für Raumstrukturen und ein besonderes Gespür für die Poesie der gebauten Umwelt aus.
Ein prägender Abschnitt ihres architektonischen Werdegangs führte sie nach Valencia. Dort, im mediterranen Licht, entdeckte sie die Vielfalt architektonischer Strukturen neu - immer durch den Blick ihrer Linse, die die Realität nicht nur abbildet, sondern durchschaut.
Seit 2012 lebt und arbeitet Heidi Barbara Puls wieder im Rheinland, in unmittelbarer Nähe zur Euregio Maas-Rhein. Hier, im Dialog zwischen Kulturregionen, entstanden neue Werkreihen.
In ihrer künstlerischen Arbeit verschmilzt das analytische Sehen der Architektin mit der sinnlichen Wahrnehmung der Fotografin. Ihre Werke eröffnen neue Perspektiven aut die Architektur - nicht als starres Bauwerk, sondern als lebendigen Resonanzraum von Licht, Struktur und Erinnerung.
Mit ihrer Ausstellung in Eupen kehrt Heidi Barbara Puls zugleich in den kulturellen Kontext zurück, der Ihr Schatten prägt: eine Region zwischen Städten, Sprachen und architektonischen Traditionen - ein Raum. in dem Sichtweisen sich brechen und neue Formen des Sehens entstehen.
Klaus Flammang
In meinem Ateller in Eupen entsteht eine bunte Mischung von abstrakter Malerei und Collagen. Meine Arbeiten sollen lebendig sein, voller Energie und Leidenschaft.
Sie sollen dem Betrachter positive Emotionen und Lebensfreude vermitteln.
Seit über 40 Jahren ist die Kreativität mein Lebensglück. Ob ich Gedichte schreibe, Leinwände bearbeite oder Skulpturen erschaffe - alles wird erforscht und alles
Mögliche an Materialien verarbeitet. Wichtig ist mir vor allem der Dialog zwischen dem Schaffensprozess und mir selbst.
Nach längerer Pause habe ich mich nun entschlossen dieses Glück mit Anderen zu
teilen und wieder mit meinen Arbeiten an die Öffentlichkeit zu gehen.
Nach einer Einzelausstellung im Sommer in der „Stillen Post" in St. Vith freue ich mich nun, in Eupen an der „Oh!Art" teilnehmen zu dürfen.
Martina Hagelstein-Graeven
Martina Hagelstein ist 1959 in Eupen geboren, dort aufgewachsen und zur Schule gegangen.Schon in der Schule war eins Ihrer Lieblingsfächer das Malen bei Herrn Bruno Kahlbusch. Durch den allgemeinen Familienalltag geriet das Malen in Vergessenheit. Erst als die Kinder größer waren und als Ausgleich zu Ihrem Arbeitsalltag entdeckte sie mit 42 Jahren wieder die Lust am Malen.
Zuerst nur sporadisch und mit Unterbrechungen folgte sie Zeichenkursen an der “Académie des Beaux-Arts” in Verviers. Mittlerweile ist sie dort seit mehr als 10 Jahren als regelmäßiger Kursteilnehmer eingetragen.
In ersten Jahren lag der Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit meistens und vorwiegend auf schwarz-weiß Darstellungen von spezifischen Themen. Mit der Zeit wurden bei Modellsitzungen auch gerne rote Akzente hinzugefügt. Sie arbeitet vorwiegend mit Acrylfarben auf Papier.
In den letzten Jahren hat sie an verschiedenen Ausstellungen mit anderen Künstlern teilgenommen, aber auch mehrere Einzelausstellungen wurden von ihr organisiert.
Ein künstlerischer Höhepunkt war im Januar 2025 die Nominierung für die Vergabe des Kunstpreises der “Académie des Beaux-Arts” von Verviers.
Ein beeindruckendes künstlerisches Erlebnis war im März 2025 ein Workshop in Verviers mit einer Delegation von Studentinnen der Masterklasse von “La Cambre”, Brüssel, im Bereich konzptionelle Kunst. Bei “La Cambre” handelt es sich um eine der national und international bekanntesten und angesehensten Kunstschulen Belgiens.
Das aufregendste am Malen ist für Martina Hagelstein, dass es unendlich viele Möglichkeiten gibt, neue Formen, Techniken, Farben, Ausdrucksweisen, usw.... zu probieren und diese neuen Wege sie zur Gestaltung ihrer Bilder inspirieren.
Nathalie Oedekoven
Nathalie Oedekoven, geboren in Eupen, studierte Kunst an der Kunstakademie Lüttich.
Ihre Werke wurden in euregionalen Ausstellungen in Belgien, Deutschland und den Niederlanden gezeigt. Sie lebt und arbeitet in Eupen/ Welkenraedt.
Die Malerei von Nathalie Oedekoven entfaltet, sich als stille Erkundung des Menschseins -ein Nachspüren innerer Zustände, die zwischen Verletzlichkeit, Erinnerung und Erneuerung
oszillieren.
Ihre Werke führen den Blick in jede Zonen, denen das Sichtbare an seine Grenzen stoßt und Emotion, Licht und Materie ineinander übergehen.
In vielen ihrer Triptychen steht eine zentrale Figur im Mittelpunkt - von präziser, beinahe klassischer Präsenz.
Sie wird flankiert von geisterhaften Gestalten, deren schemenhafte Erscheinung das Innere spiegelt, das sich nicht fassen lässt. Diese Kompositionen schaffen eine fragile Spannung zwischen Körper und Geist, zwischen Bewusstsein und Traum.
Oedekovens bilder wurzeln in einer tieten Auseinandersetzung mit der Malerei selbst.
Sie greift auf Techniken und Stimmungen zurück, wie sie aus der Tradition der großen Meister vertraut sind, und überführt sie in eine zeitgenössische Form. Ihre gedämpfte Farbwelt aus erdigen und metallischen Tonen, durchzogen von feinen Lichtbrechungen, erzeugt eine Atmosphäre der Melancholie und der inneren Bewegung.
In den Rissen, Schichtungen und texturierten Oberflächen spiegelt sich ein Zustand
des Wandels - der Übergang zwischen Verfall und Neuwerdung.
Die Figuren scheinen aus der Stille heraus zu sprechen, getragen von einer leisen
aber beharrlichen Intensität.
Sie verkörpern das Bewusstsein des Menschen als unabschließbaren Prozess - verletzlich, suchend, doch immer auf der Schwelle zu Erkenntnis und Wandlung.
René Weling
Maler und Grafiker : René Weling, geboren 1967 in Eupen, kam 1986 nach Lüttich, um an der Kunstschule Saint-Luc Malerei zu studieren. Dort entdeckte er auch die Kunst der Gravur. Nach einigen Jahren des Experimentierens nahm er erneut Unterricht in Radierung an der Akademie der Schönen Künste. Die Suche nach verschiedenen Techniken und Werkzeugen dient ihm als Mittel zur Erkundung der Welt, um jene Ausdrucksform zu finden, die am besten zum Thema und zum Gefühl passt, das er vermitteln möchte.
Seit über 35 Jahren stellt er regelmäßig in Belgien, Deutschland, Kanada und anderen Ländern aus. Das Werk von René Weling lebt auch durch Begegnungen und den Austausch mit anderen. So nimmt er an zahlreichen Gemeinschaftsprojekten mit anderen Grafikern teil, aus denen internationale Kooperationen entstehen. Auf diese Weise entdeckt er auch Québec – eine Region, in die er sich verliebt. Dort stellt er aus und nimmt mehrfach an Künstlerresidenzen teil.
Darüber hinaus realisiert er auch persönlichere Projekte, etwa in Zusammenarbeit mit Fotografen, Dichtern oder Musikern. Diese Begegnungen finden Ausdruck in Publikationen, Objektbildern oder Editionen. Getragen von seiner Leidenschaft organisiert René Weling auch private Ausstellungen, die ihm einen intimeren Austausch mit seinem Publikum ermöglichen.
Sabine Emonts-Gast
Als Werkzeug dient alles - nur kein Pinsel
Sabine Emonts-Gast, 1968 in Eupen/Belgien geboren, lebt und arbeitet auch heute
noch in ihrem Geburtsort. Erschaffen werden vorwiegend abstrakte Gemälde in Acryl zu deren Herstellung die unterschiedlichsten Ustensilien und Materialien benutzt werden.
Die meist großformatigen Bilder aut Leinwand oder Holz entstehen und entwickeln
sich während des Schattensprozesses
Das Ergebnis ist bewusst nicht geplant oder vorhersehbar und keinem einheitlichen
Stil zuzuordnen.
Materialien, Farbschichtungen und Strukturen werden autgetragen und wieder
weggewischt oder verändert.
Regeln sind da, um gebrochen zu werden, Grenzen um überschritten zu werden
und Perspektiven um entdeckt zu werden.
Diese persönliche Freiheit auszukosten, Heraustorderungen anzunehmen oder
gar erst zu schaffen und Leidenschaft auszuleben ist das Ziel.
Die Ergebnisse sind voller Inspiration und Emotion, die es zu entdecken gilt.
Tanja Rutté
Mein Name ist Tanja Rutté, am 30. Dezember 1979 in Eupen, Belgien geboren, alleinerziehende Mama von 2 wundervollen Kindern, beruflich im Gerichtswesen tätig und…. wo drüber viele nicht reden wollen, seit 25 Jahren psychisch erkrankt.
Durch meine Depressionen, meine Essstörungen und zu guter Letzt diagnostizierten Borderline-Erkrankung habe ich mein kreatives und künstlerisches Ventil endlich gefunden.
Psychische und neuro-psychiatrische Erkrankungen sind immer noch weltweit verpönt, mit Schuld und Scham behaftet und bei Familie, Freunden, privates und berufliches Umfeld, als Tabuthema angesehen.
Meine Herzensangelegenheit: auf künstlerische Art und Weise psychische Erkrankungen stilisieren und so für mehr Transparenz, Aufklärung und Akzeptanz einstehen.
Die schnell fortschreitende Demenz und Parkinson Erkrankung meiner im Mai verstorbenen Großmutter löste die Intensität meiner Zeichnungen aus. Plötzlich, unerwartet und ohne jegliche Unterstützung wurden wir mit einer aggressiven Demenzform konfrontiert. Die emotionale Auseinandersetzung mit dieser neurologischen Erkrankung, die auf der einen Seite mit Verständnis und Akzeptanz hingenommen wurde und auf der anderen mit völliger Überforderung, gaben mir Anlass die Erkrankung zu stilisieren und in künstlerischer Form darzustellen.
Über Stunden, Tage und Wochen verschmolz ich mit meinen Stiften, meinem Zeichenpapier, meinen Kartonagen und vor allem mit meinen Gedanken und der Frage, wie kann ich wortlos meine Emotionen, meine Gefühle, meine psychischen, unsichtbaren und tiefgründigen Störungen darstellen und verfeinern, damit Betroffene und Angehörige diese besser verstehen ohne stundenlange Erklärungen und Rechtfertigungen.
So begann ich die Synapsen eines erkrankten menschlichen Gehirns zu erforschen und künstlerisch durch Formen, Farben und Emotionen zu stilisieren.
Thomas De Vos
Thomas De Vos ist in Eupen geboren und zur Schule gegangen. So mancher erinnert sich vielleicht noch des komischen Vogels, der im Unterricht den Ordner seines Klassenkameraden mit Zeichnungen verzierte. Es folgten ein Studium in Kunstgeschichte und Archäologie sowie eine Spezialisierung in Kulturerbe. Das Zeichnen ist immer eine Leidenschaft geblieben, führte jedoch erst 2017 zu einer Ausbildung mit Spezialisierung an der Akademie für Bildende Künste in Anderlecht, Brüssel.
Thomas verfolgt derzeit eine weitere Ausbildung in Malerei in Brüssel, wo er lebt und arbeitet. Er hat an verschiedenen Gemeinschaftsausstellungen teilgenommen, bis es letzten Sommer zu einer eigenen Ausstellung kam.
Im Geschäft für Herrenmode VERSO, Aachener Straße 1, können Sie eine Reihe von Werken in Collage entdecken. Der Schwerpunkt dieser Serie liegt auf der Persönlichkeit, deren Gesichtszüge besonders betont werden, so dass die Charakterzüge stärker hervortreten. Hier wird dieselbe Herangehensweise wie beim Zeichnen angewandt - nur in Form von Schere und Papier. Fragmente werden aus verschiedenen Zeitungen und Magazinen ausgeschnitten und wie ein Mosaik mit Farbe und Relief zusammengefügt, so dass das Bild der Person dem Betrachter erscheint. Thomas geht bei seiner Arbeit sehr stark ins Detail, um den Erscheinungseffekt der Person aus der Vielzahl kleiner Schnipsel zu verstärken.